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»Freut euch und jubelt, ihr Einwohner von Zion! Denn ich werde kommen und mitten unter euch wohnen!«

Sacharja 2, 14 (NeuesLeben.DieBibel)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Stadtmission,
liebt Ihr das jubelnde Adventslied „Tochter Zion, freue dich“ so wie ich? Georg Friedrich Händel komponierte diesen Chorsatz (1747) für den heimkehrenden Helden Otniël in seinem Oratorium Joshua. Der evangelische Theologe Friedrich Heinrich Ranke (1820) legte einen Text aus Sacharja 9,9 auf diesen Chorsatz und schrieb weitere Strophen dazu, in denen er die Adventsfreude aufgreift. So wird „Tochter Zion“, mit Händels Melodie, eines der schönsten Adventslieder.
Ja, die Advents- und Weihnachtszeit ist eine herausragende Zeit. In unseren Breitengraden ist es die dunkle Jahreszeit. Aber in der Advents- und Weihnachtszeit durchbrechen Lichterketten in geschmückten Straßenzügen und Wohnzimmern die äußere Dunkelheit und (nicht nur) Kinder sind erfüllt von erwartungsvoller Vorfreude.
In der alten Kirche (bereits ab dem 4. Jahrhundert)  war die Adventszeit eine Fastenzeit. Es wurde nicht nur an das erste Kommen von Jesus Christus gedacht, sondern auch an die noch ausstehende Wiederkunft Jesu mit dem „Jüngsten Gericht“.
Somit ist die Adventszeit durchaus mehrdeutig und nicht nur ein Denken an die Geburt von Jesus Christus in längst vergangener Zeit.
Und doch, es bleibt dabei, die Advents- und Weihnachtszeit ist von Freude geprägt. Friedrich Heinrich Ranke nimmt die Zusagen Gottes auf. Durch den Propheten Sacharja lässt Gott sein Volk Israel (Tochter Zion) und mit ihm alle, die auf IHN vertrauen, zur Freude aufrufen:
Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR. Sach. 2,14 (Luther – DBG)
Der Anlass der Freude ist Jesus Christus. ER ist der Inhalt der Advents- und Weihnachtsfreude. ER, der Schöpfer und Erhalter des Universums und unserer Erde, der annehmende und vergebende Heiland will bei uns, bei Dir und mir wohnen und bei uns wie zu Hause sein. Seine Absicht ist unmissverständlich. … und wie reagieren wir auf diesen Wunsch Gottes? Haben wir Jesus Christus als den leitenden HERRN in unserem Leben aufgenommen?
All denen, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. (Joh. 1,12 NGÜ – DBG).
So ist es uns im neuen Testament der Bibel zugesagt. Richtige Advents- und Weihnachtsfreude gibt es nur in Verbindung mit Jesus Christus und sie begleitet uns über die kalendarische Advents- und Weihnachtszeit hinaus, durchs ganze vor uns liegende Jahr und darüber hinaus.
Diese Freude wünsche ich Ihnen/Euch von Herzen, Ihr/Euer Friedrich Dittmer

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